Gerda Jo Werner

Die Bronzefigur stellt die ehemalige Oberurseler Bürgerin Frau Gerda Jo Werne dar. Diese lernte Dr.Rüther über die Praxis kennen und es entwickelte sich eine langjährige Freundschaft.

Konrad Adenauer, Willy Brandt, der Bundesadler - es war ein recht buntes und überwiegend politisches Grüppchen, dass sich vor der Einführung des Euro auf den Münzen der Bundesrepublik tummelte. Unter ihnen befand sich auch eine kniende Frau, die - wer es nicht wusste, wird es nicht gemerkt haben - eine Eiche pflanzte.

Die Frau hieß Gerda Jo Werner. Geschaffen wurde ihre milliardenfach verbreitete Abbildung von Gatte Richard Martin Werner. Er hatte sich Ende der vierziger Jahre an einem Gestaltungswettbewerb der Bank deutscher Länder (später: Deutsche Bundesbank) beteiligt. Für die 50-Pfennig-Stücke war ein Motiv gesucht worden, das den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg darstellen sollte. Werner schlug eine junge Frau vor, die kniend eine Eiche pflanzt. Seine Frau diente dafür als Vorbild.

Kurz nach der D-Mark-Einführung starb der Maler. Seine Frau behielt ihre Geschichte lange für sich. Erst in den achtziger Jahren wurde sie bekannt. Gerda Werner trat unter anderem in der ZDF-Sendung "Menschen" auf. Von der Erstausgabe 1949 bis zur Euro-Einführung am 1. Januar 2002 war die 50-Pfennig-Münze offizielles Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland. Sie galt vielen Deutschen als die schönste aller Münzen.

Quelle: Spiegel Online


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